Autogramme nach dem Gottesdienst
30 03 2010Morgens halb zehn in Australien: So etwas haben wir noch nie erlebt! Bereits 15 Minuten vor Beginn der Bibelgespraechskreise (!!!) war der Parkplatz der groessten Adventgemeinde in Sydney ueberfuellt. Also sind wir ins Parkhaus vom STA-Krankenhaus nebenan (dazu mussten wir dann noch unser Surfboard auf dem Dach abbauen, naja). Dann wollten wir in den Gemeindesaal, voll! Seit ueber einer Stunde! Uns wurde aber versprochen, dass es eine Live-Uebertragung in ein nahegelegenes Community-Centre gibt. Also haben wir uns auf den Weg gemacht und tatsaechlich noch einen Platz gefunden, die Halle war erst halb voll. Da das Bibelgespraech vom Podium, per Video uebertragen, nicht wirklich viele Leute interessiert hat, sassen wir da erstmal eine knappe Stunde, hin- und hergerissen zwischen Zuhoeren, selber reden und doch noch zu versuchen, einen Platz im Gemeindesaal zu finden. Naja, wir sind da geblieben, haben unseren Platz verteidigt und darauf gehofft, dass es in der zweiten Stunde ruhiger wuerde.
So war es dann auch: Sobald Ben Carson im Bild war (wir sassen ja nun vor einer Leinwand), war es ruhig. Nach einer laengeren Vorstellung, in denen von Ben Carsons 50 Ehrendoktortiteln (!), seiner Professur, seinen bahnbrechenden Operationen und seinem Australienaufenthalt in Perth berichtet wurde, ging dann endlich das „Event“ los, auf das alle gewartet hatten: Die Predigt vom Neurochirurgen Prof. Dr. Dr. Dr. Dr. (…) Benjamin Carson. Man muss dazu sagen, dass er fuer die Vorstellung seiner Person nicht wirklich etwas kann, er zweifelsfrei ein erfolgreicher Mann ist und durchaus sehr sehr sympathisch spricht und „rueberkommt“.
Die Predigt startete mit einem Bericht, wie er per Flugzeug nach Australien gekommen ist. Das war schonmal eine laengere lustige Geschichte. Danach ging es weiter mit Geschichten aus seinem Leben, die er als geuebter Redner humorvoll und doch voller Aussagekraft praesentierte. Insgesamt war es eine inspirierende und motivierende Zeit. Die Botschaft: Gott hat in jeden Menschen Potential gelegt, dass es zu entdecken gilt! Er selbst hat es aus dem Ghetto zum Dr. Dr. Dr. (…) geschafft. Und gleichzeitig gibt er sich groesste Muehe, nicht sich selbst, sondern Gott zu ruehmen, u.a. durch einen Film, der vor garnicht langer Zeit ueber ihn gedreht wurde. Man muss ja nicht gleich Prof. Dr. Dr. werden, doch etwas aus seinem Leben machen, Gott dem Schoepfer vertrauen und nicht nach Entschuldigungen suchen, wenn etwas nicht so gut klappt – das sind Dinge, die wohl jeder auf seine Art umsetzten kann. Wie gesagt, es war sehr motivierend!
Wer mehr ueber Ben Caron wissen moechte, kann gerne seine Buecher lesen oder zumindest in den Wikipedia-Eintrag schauen 😉
Wie ihr auf den Bildern erkennen koennt, gab es nach dem Gottesdienst nicht nur Applaus, sondern auch Autogramme, Fotos und eine ziemlich lange Schlange. Wir haben uns „nur“ fuer die Fotos entschieden 😉 Das war ein Gottesdienst…
Marcus





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