Zu Besuch bei Pinguinen

8 03 2010

Am 4. und 5. Februar 2010 waren wir auf Besuch bei der Grossfamilie Pinguin.

An einem regnerischen Donnerstag erreichten wir Phillip Island. Entgegen unserer Gewohnheit suchten wir uns einen kostenpflichtigen Campingplatz, da die Ranger auf dieser Insel sehr streng sind und Strafen verteilen, wenn man „in der Wildnis“ uebernachtet. So hatten wir immerhin Dusche und sogar einen Pool. 🙂

Neben uns campte ein sehr nettes Paar, das ebenfalls deutsch und im Besitz eines Working-Holiday-Visas war und uns ganz begeistert erzaehlte, dass es hier auf Phillip Island ganz einfach sei, Arbeit zu finden. Sie waeren jetzt auch schon eine Woche hier, wuerden auf dem Platz putzen und an der Rezeption sitzen, kostenlos wohnen und ganz gut verdienen. Also gut, am Freitag machten wir uns auf und suchten den ganzen Tag lang nach Arbeit. An einem schoenen Ort kann man ja ruhig auch laenger bleiben… Leider bekamen wir nur „wir melden uns dann bei Ihnen“ (was wie erwartet nie geschah), „sorry, wir beschaeftigen nur Ortsansaessige“ oder „warum seid ihr nicht in den Sommerferien gekommen???“ zu hoeren. Also gingen wir am Abend leicht deprimiert zur Penguin-Parade – um dort wieder entschaedigt zu werden. Auf der Eco-Tour konnten wir eine Rangerin alles ueber Pinguine fragen, was uns eingefallen ist und abends konnten wir die ankommenden Pinguine auf ihrem Weg vom Meer zum Nest „begleiten“. Ein sehr spannendes und einmaliges Erlebnis! Leider war es nicht erlaubt, Fotos von den Pinguinen zu machen. Aber ein paar Eindruecke haben wir trotzdem.

 

Lisa



Back in Moondarra

15 02 2010

Wer haette es gedacht: Nach zwei Wochen Pause stehen wir wieder in Moondarra und packen Blaubeeren! Hier die Geschichte in Kurzform:

* Vor drei Wochen dachten wir: Blaubeeren ade – wir gehen auf grosse Reise! Weil Lisa Probleme mit ihrem Ruecken hatte, sind wir aber erstmal nach Melbourne zurueckgefahren, damit sie sich auskurieren kann. Neben Erholung standen aber auch etwas Sightseeing und ein Check fuer unser Auto auf dem Programm. Nach der Untersuchung musste sich unser Auto dann ebenfalls ein paar Tage lang auskurieren (es lag ein Wochenende dazwischen) und dazu teuer bezahlen (die Rechnung haben wir aber freundlicherweise uebernommen). Naja, mit neuem Oel, Riemen, Wasserpumpe, Kuehler, etc. geht es jetzt hoffentlich ohne Probleme weiter. Wir haben ja noch etwas vor uns und wollten keine Probleme in der australischen Wueste riskieren.

* Was wir in Melbourne alles gesehen haben: State Library (nett, mit kostenlosem Internetzugang :), Melbourne Museum (muss man nicht unbedingt gesehen haben, es sei denn man mag ausgestopfte Tiere und Insektensammlungen), Victoria Night Market (sehr zu empfehlen, mittwochs abends in der City) und ein adventistisches Gemeindegruendungsprojekt mit der Zielgruppe „Studenten“ (wir wurden sehr freundlichaufgenommen, vielen Dank!). Ausserdem wurden wir eingeladen, mitten in der City in einem Hochhaus (15. Stock) mit Blick auf den Yarra-River, die Innenstatd sowie weitere Skyscraper zu uebernachten. Dem Pastor sei Dank! 😉 Es war ein besonderes Erlebnis fuer uns.

* Danach haben wir Phillipp Island besucht, das „Mallorca von Melbourne“. Seit mehr als 100 Jahren kommen die Leute hier zur Erholung hin – Tourismus pur, aber schoen 😉 Die Caravan Parks sind dort nicht gerade preiswert, haben dafuer aber auch meist einen Pool und andere Annehmlichkeiten. Das Highlight der Insel ist aber die Pinguin Parade, die wir uns natuerlich angesehen haben: Jeden Abend landen dort am Strand hunderte von Pinguineltern, um ihre Kleinen in ihren „Nest-Hoehlen“ zu versorgen. Man kann sich das aus naechster Naehe anschauen – einfach phantastisch! (Die meisten Besucher haben sich auch angemessen ruhig verhalten).

* Zwei Tage spaeter ging es dann weiter nach Wilsons Promontory, ein Nationalpark in der Naehe von Melbourne, der ebenfalls gerne in der Freizeit der Stadtmenschen besucht wird. Hier kann man wandern, baden und surfen. Es gibt herrliche Straende und ein paar Berge. Leider hatten wir kein schoenes Wetter, besonders am zweiten Tag, sodass wir die geplante Wanderung nicht angetreten sind. Aber immerhin war ich (Marcus) zum ersten mal surfen – naja, also ich lag auf dem Brett und habe es ein erstes Mal getestes 😉 Schliesslich haben wir das Board ja mit unserem Auto gekauft! Eines Abends kam dann noch ein kleines Kaenguru an unserem Stellplatz vorbeigehoppelt. Niedlich.

Tja – und weil wir unterwegs keine andere Arbeit gefunden haben, gerne aber etwas verdienen wollten und wir quasi das Angebot bekamen, wieder auf der Blaubeerfarm zu arbeiten, sind wir wieder hier. Inzischen seit einer Woche. Bilder der vergangenen Wochen werden wie immer nachgereicht, dazu auch ein Bericht ueber unsere aktuelle Arbeit hier. Nur etwas Geduld!

Als Trost fuer alle neidischen Bewohner Deutschlands: Im Moment ist hier ein Wetter wie sonst nur im Herbst an der Ostsee: Seit zwei Tagen regenet es unentwegt, heute (Monatg) konnten wir deswegen auch nicht arbeiten. Wir hoffen also auf Besserung. Sonst ist alles ok, auch mit Lisas Ruecken (Dank eines deutsprechenden, aus Holland stammenden, selbststaendigen Physiotherapeuthen aus der Gegend 😉

Schoene Gruesse,
Marcus

PS: Die Kommentarfunktion darf gerne genutzt werden. Wir wuerden uns freuen 😉



Besuch in Dandenong (Nationalpark)

10 01 2010

Voegel und so… im Nationalpark… war sehr schön! 🙂 Leider schon ein Weilchen her. Höchstwahscheinlich am 19.12.09…

Lisa