Fotos von Melbourne

5 03 2010

Obwohl es nun schon wieder mehr als vier Wochen her ist, dass wir in Melbourne waren (es war Ende Januar), wollen wir euch hier an dieser Stelle ein paar Fotos aus Victorias Hauptstadt praesentieren. Neben der Citiy haben wir den Queen Victoria Night Market und ich (Marcus) das Melbourne Museum besucht. Aber schaut einfach selbst…

 

Wir haben in Melbourne uebrigens gemerkt, dass wir Grossstaedte moegen. Auch wenn sie manchmal etwas laut sind. Aber immerhin gibt es dort wesentlich weniger Muecken als im Wald! Am Ende unserer Reise werden wir ja wieder in Melbourne landen. Da wir dort nun schon zwei Mal waren, wird es wie „nach Hause kommen“ sein. Aber bis dahin ist es noch ein langer Weg durch die Wildnis.

Marcus und Lisa



Back in Moondarra

15 02 2010

Wer haette es gedacht: Nach zwei Wochen Pause stehen wir wieder in Moondarra und packen Blaubeeren! Hier die Geschichte in Kurzform:

* Vor drei Wochen dachten wir: Blaubeeren ade – wir gehen auf grosse Reise! Weil Lisa Probleme mit ihrem Ruecken hatte, sind wir aber erstmal nach Melbourne zurueckgefahren, damit sie sich auskurieren kann. Neben Erholung standen aber auch etwas Sightseeing und ein Check fuer unser Auto auf dem Programm. Nach der Untersuchung musste sich unser Auto dann ebenfalls ein paar Tage lang auskurieren (es lag ein Wochenende dazwischen) und dazu teuer bezahlen (die Rechnung haben wir aber freundlicherweise uebernommen). Naja, mit neuem Oel, Riemen, Wasserpumpe, Kuehler, etc. geht es jetzt hoffentlich ohne Probleme weiter. Wir haben ja noch etwas vor uns und wollten keine Probleme in der australischen Wueste riskieren.

* Was wir in Melbourne alles gesehen haben: State Library (nett, mit kostenlosem Internetzugang :), Melbourne Museum (muss man nicht unbedingt gesehen haben, es sei denn man mag ausgestopfte Tiere und Insektensammlungen), Victoria Night Market (sehr zu empfehlen, mittwochs abends in der City) und ein adventistisches Gemeindegruendungsprojekt mit der Zielgruppe „Studenten“ (wir wurden sehr freundlichaufgenommen, vielen Dank!). Ausserdem wurden wir eingeladen, mitten in der City in einem Hochhaus (15. Stock) mit Blick auf den Yarra-River, die Innenstatd sowie weitere Skyscraper zu uebernachten. Dem Pastor sei Dank! 😉 Es war ein besonderes Erlebnis fuer uns.

* Danach haben wir Phillipp Island besucht, das „Mallorca von Melbourne“. Seit mehr als 100 Jahren kommen die Leute hier zur Erholung hin – Tourismus pur, aber schoen 😉 Die Caravan Parks sind dort nicht gerade preiswert, haben dafuer aber auch meist einen Pool und andere Annehmlichkeiten. Das Highlight der Insel ist aber die Pinguin Parade, die wir uns natuerlich angesehen haben: Jeden Abend landen dort am Strand hunderte von Pinguineltern, um ihre Kleinen in ihren „Nest-Hoehlen“ zu versorgen. Man kann sich das aus naechster Naehe anschauen – einfach phantastisch! (Die meisten Besucher haben sich auch angemessen ruhig verhalten).

* Zwei Tage spaeter ging es dann weiter nach Wilsons Promontory, ein Nationalpark in der Naehe von Melbourne, der ebenfalls gerne in der Freizeit der Stadtmenschen besucht wird. Hier kann man wandern, baden und surfen. Es gibt herrliche Straende und ein paar Berge. Leider hatten wir kein schoenes Wetter, besonders am zweiten Tag, sodass wir die geplante Wanderung nicht angetreten sind. Aber immerhin war ich (Marcus) zum ersten mal surfen – naja, also ich lag auf dem Brett und habe es ein erstes Mal getestes 😉 Schliesslich haben wir das Board ja mit unserem Auto gekauft! Eines Abends kam dann noch ein kleines Kaenguru an unserem Stellplatz vorbeigehoppelt. Niedlich.

Tja – und weil wir unterwegs keine andere Arbeit gefunden haben, gerne aber etwas verdienen wollten und wir quasi das Angebot bekamen, wieder auf der Blaubeerfarm zu arbeiten, sind wir wieder hier. Inzischen seit einer Woche. Bilder der vergangenen Wochen werden wie immer nachgereicht, dazu auch ein Bericht ueber unsere aktuelle Arbeit hier. Nur etwas Geduld!

Als Trost fuer alle neidischen Bewohner Deutschlands: Im Moment ist hier ein Wetter wie sonst nur im Herbst an der Ostsee: Seit zwei Tagen regenet es unentwegt, heute (Monatg) konnten wir deswegen auch nicht arbeiten. Wir hoffen also auf Besserung. Sonst ist alles ok, auch mit Lisas Ruecken (Dank eines deutsprechenden, aus Holland stammenden, selbststaendigen Physiotherapeuthen aus der Gegend 😉

Schoene Gruesse,
Marcus

PS: Die Kommentarfunktion darf gerne genutzt werden. Wir wuerden uns freuen 😉



Walhalla

2 02 2010

Ein Ausflug ging in die Goldgräber-Stadt Walhalla. Ein Dorf mitten in den Bergen, eigentlich recht abgelegen, das wirklich nur entstanden ist, weil es Gold gab. Zu seinen besten Zeiten wohnten hier 5000 Leute, was in Australien schon eine mittelgroße Stadt ist. Jetzt wird es eigentlich nur noch für touristische Zwecke von unter 20 Bewohnern aufrecht erhalten, weil es zwar noch Gold gibt, man aber den Fluss umleiten müsste, um dran zu kommen. Einiges was wir dort von der Arbeit im Bergwerk gesehen hatten erinnerte uns doch sehr an unsere Heimat, das Ruhrgbiet. *seufz*.

 Lisa