Wilsons Prom: Nationalpark und Surf-Paradies

9 03 2010

Direkt nach Phllip Island, also am 6. und 7.  Februar 2010, besuchten wir den Nationalpark auf Wilsons Promontory (kurz: „Wilsons Prom“ oder „The Prom“). Es handelt sich dabei um einen wunderschoenen Nationalpark, der gelegentlich als Naherholungsgebiet fuer Melbourne dient. Schliesslich faehrt man nicht viel laenger als drei Stunden, das ist fuer den durchschnittlichen Australier nicht viel. Was es dort zu sehen gibt, koennt ihr euch in Auschnitten hier anschauen:

 

Ansonsten sei noch erwaehnt, das uns eines abends ein Wallaby besuchte, an unserem Surfboard entlang hoppelte und uns beim Essen zusah. Irgendwann verschwand es dann wieder im Busch. Anscheinend war es Menschen gewoehnt.

Als allerdings am naechsten Morgen lauter Muell vor unserem Auto lag, wussten wir recht schnell, dass daran ein anderer Bewohner Australiens „Schuld“ war (wir sammeln unseren Muell naemlich fuer gewoehnlich in einer Plastiktuete): Ein Wombat. Es wird zwar ueberall davor gewarnt, dass man keine Essensreste im Zelt oder gar im Freien lagern soll, weil so ein Wombat das wohl schnell riecht – doch unsere Muelltuete hatten wir einfach am Auto vergessen. Naja, geklaut hat er nichts, wir mussten die Sachen dann nur wieder einsammeln (und das haben wir als geuebte Deutsche natuerlich auch gemacht!)

Auf Wilsons Prom kam auch unser bereits erwaehntes Surfboard zum ersten Mal zum Einsatz. Es waere nun uebertrieben, wenn ich (Marcus) behaupten wuerde, dass ich damit surfen war. Aber immerhin bin ich etwas im liegen auf den Wellen geritten. Fuer’s erste Mal fand ich das ganz in Ordnung, vor allem weil wir wohl kein Anfaengerboard, sondern mindestens eins fuer Fortgeschrittene haben. (Das werde ich demnaechst auch weiterhin als Ausrede anfuehren, wenn es mit dem Surfen nicht so klappt 😉 Wenn es gen Norden geht, wird das Wetter und somit auch das Meer etwas waermer. Das ist eben genau anders herum als im „Alten Europa“. Vor der Kueste Sydneys sollen dann angeblich perfekte Bedingungen zum Surfen herrschen. Wir lassen uns ueberraschen!

Marcus



Zu Besuch bei Pinguinen

8 03 2010

Am 4. und 5. Februar 2010 waren wir auf Besuch bei der Grossfamilie Pinguin.

An einem regnerischen Donnerstag erreichten wir Phillip Island. Entgegen unserer Gewohnheit suchten wir uns einen kostenpflichtigen Campingplatz, da die Ranger auf dieser Insel sehr streng sind und Strafen verteilen, wenn man „in der Wildnis“ uebernachtet. So hatten wir immerhin Dusche und sogar einen Pool. 🙂

Neben uns campte ein sehr nettes Paar, das ebenfalls deutsch und im Besitz eines Working-Holiday-Visas war und uns ganz begeistert erzaehlte, dass es hier auf Phillip Island ganz einfach sei, Arbeit zu finden. Sie waeren jetzt auch schon eine Woche hier, wuerden auf dem Platz putzen und an der Rezeption sitzen, kostenlos wohnen und ganz gut verdienen. Also gut, am Freitag machten wir uns auf und suchten den ganzen Tag lang nach Arbeit. An einem schoenen Ort kann man ja ruhig auch laenger bleiben… Leider bekamen wir nur „wir melden uns dann bei Ihnen“ (was wie erwartet nie geschah), „sorry, wir beschaeftigen nur Ortsansaessige“ oder „warum seid ihr nicht in den Sommerferien gekommen???“ zu hoeren. Also gingen wir am Abend leicht deprimiert zur Penguin-Parade – um dort wieder entschaedigt zu werden. Auf der Eco-Tour konnten wir eine Rangerin alles ueber Pinguine fragen, was uns eingefallen ist und abends konnten wir die ankommenden Pinguine auf ihrem Weg vom Meer zum Nest „begleiten“. Ein sehr spannendes und einmaliges Erlebnis! Leider war es nicht erlaubt, Fotos von den Pinguinen zu machen. Aber ein paar Eindruecke haben wir trotzdem.

 

Lisa



Adventgeschichte

7 03 2010

Wie wir frueher schon einmal erwaehnt haben (27.01.2010: Siebensten-Tags-Adventisten in Warburton), ist Warburton ein sehr geschichtstraechtiger Ort, was die Adventisten in Australien betrifft. Der Verlag „Signs“ ist noch immer in diesem kleinen Ort beheimatet – und das schon seit einer ganzen Weile, wie man auf diesen Fotos erkennen kann:

 

Die Preisfragen fuer alle Hardcore-Fans lauten dieses Mal:

1. Wer ist der Autor von „Desire of Ages“?
2. In welchem verwandtschaftlichen Verhaeltnis steht die Autorin des Buches zum zweiten „Manager“ des Verlages?

Antworten sind bitte schriftlich als Kommentar einzureichen. Ueber die hoehe des Preisgeldes hat das Komitee zum Zeitpunkt der Ausschreibung noch nicht entschieden.

Marcus



Fotos von Melbourne

5 03 2010

Obwohl es nun schon wieder mehr als vier Wochen her ist, dass wir in Melbourne waren (es war Ende Januar), wollen wir euch hier an dieser Stelle ein paar Fotos aus Victorias Hauptstadt praesentieren. Neben der Citiy haben wir den Queen Victoria Night Market und ich (Marcus) das Melbourne Museum besucht. Aber schaut einfach selbst…

 

Wir haben in Melbourne uebrigens gemerkt, dass wir Grossstaedte moegen. Auch wenn sie manchmal etwas laut sind. Aber immerhin gibt es dort wesentlich weniger Muecken als im Wald! Am Ende unserer Reise werden wir ja wieder in Melbourne landen. Da wir dort nun schon zwei Mal waren, wird es wie „nach Hause kommen“ sein. Aber bis dahin ist es noch ein langer Weg durch die Wildnis.

Marcus und Lisa



Wir sind in Canberra!

4 03 2010

Ja, wir haben es geschafft! Wir haben die Grenze von Victoria nach New South Wales ueberquert, haben die Snowy Mountains hinter uns gelassen und sind nun um 20:50 Uhr Ortszeit in der Hauptstadt von Australien „gelandet“, bzw. eingefahren.

Der Bibliothek sei Dank, koennen wir hier noch ein paar Minuten im Internet verweilen. Das reicht natuerlich nichts fuer ausfuehrliche Berichte, aber immerhin fuer ein Lebenszeichen 😉 Da es hier mit dem Internet offenbar recht einfach funktioniert, koennen wir in den naechsten Tagen diesen Blog hoffentlich noch etwas fuettern.

Gute N8, sagen Marcus und Lisa