Ich bin ein Spalter
15 12 2009Am Sonntag war es endlich soweit: Lisa und ich hatten unseren ersten Arbeitstag…wenn man ihn bei drei Mahlzeiten und einer Kaffeepause wirklich so nennen kann đ Nebenbei haben wir also auch etwas ueber „Flat Whites“ und „Hot Chocolates“ gelernt. Auch im Cafe muss man sich hier etwas umstellen.
Zurueck zum Thema: Wir waren mit Manfred und Olwyn auf ihrer Farm („Tall Timbers“), ganz in der Naehe des kleinen Oertchens Noojee. Dort gibt es jedoch alles, was man braucht: Eine Post, einen Kiosk, einen Zeltplatz, oeffentliche Toiletten und eben das Cafe, das gleichzeitig eine Art Heimatmuseum und Souvenirshop ist. Very nice.
Auf der Farm (wir haben leider keine Fotos gemacht, schliesslich sind wir ja auch nicht zum Vergnuegen dort gewesen) haben wir dann etwas mit angepackt: Lisa hat Tulpenzwiebeln geputzt und sortiert und ich war mit Manfred im Wald. Dort haben wir den Zaun zum Nachbarn von einem umgestuerzten Baum befreit. Manfred hat ihn (den Baum) mit der Motorsaege kurz und klein gemacht – und ich habe die restlichen Stuecke gespalten, damit man sie besser verfeuern kann.
Wie ich bereits bei und von meinem Cousin gelernt habe: So ein „kleiner Wald“ wirft mehr Holz ab, als man alleine verfeuern kann. Das gestapelte Holz in Tall Timbers reicht also fuer mindestens drei Winter (bin mir nicht ganz sicher ob australische oder deutsche Winter, wie auch immer). Auf jeden Fall war das Spalten und die spaeteren Brueckenbauarbeiten so anstrengend, dass ich die 90-minuetuge Rueckfahrt fuer ein kleines Nickerchen genutzt habe.
Marcus
Kategorien : Australien, Work