Ein Einblick in zwei Sabbate (Samstage), die für uns immer ein besonderes Highlight der Woche sind:
Siebensten-Tags-Adventisten in Warburton.
Warburton war bis vor ein paar Jahren ein Zentrum für adventistische Institutionen. Ich weiß nicht, ob ich noch alles zusammen bekomme, aber auf jeden Fall war hier eine Weet-Bix-Fabrik (das ist recht gesundes „Müsli“, das jetzt in der Nähe von Sydney produziert wird, von der recht bekannten Marke „Sanatorium Healthfood“, erhältlich in jedem Woolworths oder Saveway (das sinf hier gänge Supermärkte)). Angeblich soll Warburton wegen der Fabrik häufig nach Weet-Bix geduftet haben 😉 Außerdem war hier ein adventistisches Krankenhaus, das auch Kuren und Therapien angeboten hat. Dazu gab/gibt es ein Verlagshaus, das heute immer noch besteht. Leider mussten die Fabrik und das Krankenhaus aus Kostengründen geschlossen werden. Näheres wissen wir nicht.
Jedenfalls waren wir am 02. Januar 2010 dort im Gottesdienst. Der neue Pastor der Gemeinde hat seine erste Predigt gehalten. Sehr cool! Ein echter Geschichtenerzähler, den man auch gerne mal zum BBQ einladen möchte 😉
In dieser Gemeinde waren sehr viele Besucher im Seniorenalter, um es mal so auszudrücken. Alle, die von der Kanzel gesprochen haben, hatten bereits seit längerer Zeit graue Haare. Trotzdem war es ein Gottesdienst, der Marcus und mich sehr beeindruckt hat. Die tiefe und tiefgründige Gläubigkeit hat uns sehr angesprochen. Es geht also doch: Man kann auch alt werden, und einen lebendigen Glauben behalten, ohne immer die gleichen Phrasen zu wiederholen. 😉
Drei Bilder von dieser Gemeinde sind unten in der Galerie.
Siebenten-Tags-Adventisten in Moe
Am 9. Januar 2010 haben wir den Gottesdienst in Moe miterleben dürfen. Es ist schon ein lustiges Bild für uns steife Deutsche. Man kommt in den Raum mit zig Ventilatoren von der Decke, die schon kräftig am Arbeiten sind, viele kommen in ihren Flip-Flops zum Gottesdienst, man wird von der Kanzel aus begrüßt und soll antworten, und jetzt noch mal etwas lauter bitte… Sehr schön! Aber im ersten Moment, gebe ich zu, war sie ein wenig befremdlich, diese Flapsigkeit.
Überhaupt ist „der Australier“ nicht ganz so der Perfektionist. Das haben wir an verschiedenen Stellen festgestellt. Auch das klassische Silvester-Konzert, das wir besucht haben, war uns zu „wenig-feierlich“ moderiert und lustlos dekoriert. Oder als wir eine Probe für eine Fernsehshow gesehen haben – irgendwie sah es unprofessionell aus. Oder das Feuerwerk an Silvester – die Massen sind in der Stadt, wirklich Massen!, und dann sind da ein paar unkoordinierte Feuerwerkskörper von einigen Hochhäusern der Stadt. Tja. Alles ein bisschen relaxter, weniger penibel. Vielleicht haben dadurch weniger Leute Depressionen in Australien. Aber ich bin absolut vom Thema abgekommen. Eigentlich will auch kein Mensch so viel lesen müssen, oder?
Darum also auch einige Fotos aus dem Gottesdienst in Moe und der anschließenden Taufe im Blue Rock Lake, recht in der Nähe von „unserer“ Blueberry-Farm.
An alle Adventis: Wer erkennt den Pastor???
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So sieht – auch in Australien – eine typische Glaubenstaufe aus.
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Der eigentliche Pastor der Gemeinde, der Anfang des Jahres nach Melbourne versetzt wurde. Nur 2 Jahre älter als Marcus und schon die 2. Stelle.
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Der Blue Rock Lake – herrlich, oder?
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Na? Wer ist das?
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Der blau unterlegte Satz ist sehr schön, oder?
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Warburton – schw. Hemd, grüne Krawatte: der Pastor, der mich direkt an BBQ erinnert hat. 😉
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Warburton
Lisa